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Vier Tage Loiretal mit dem Auto: Chambord, Chenonceau, Amboise

Bram
door Bram·5 mei 2026·9 min lezen
Vier Tage Loiretal mit dem Auto: Chambord, Chenonceau, Amboise
Bram

Das Loiretal gehört zu unseren persönlichen Favoriten im gesamten Favotrip-Programm. Aus dem Ruhrgebiet rechnen Sie mit etwa neun Stunden Fahrt, aus Stuttgart oder München fünf bis sieben. Wir haben es als Redaktion fünf Mal mit dem Auto gemacht, dreimal im Mai, zweimal im September, und daraus sind die beiden Pakete entstanden, die wir heute anbieten: eine 3-Tage-Schlossroute und eine 4-Tage-Erweiterung mit Weingütern. Deshalb haben wir sie so aufgebaut: die beiden unverzichtbaren Schlösser (Chambord und Chenonceau) als Anker, kombiniert mit einem Hotelpartner, mit dem wir seit 2018 zusammenarbeiten. Hier unsere feste Route und welches unserer Pakete dazu passt.

Warum wir das Loiretal im Programm haben

Das Loiretal steht aus zwei Gründen im Angebot. Erstens: es ist eines der seltenen französischen Reiseziele, bei dem sich neun Stunden Fahrt tatsächlich doppelt auszahlen. Schlösser, Weingüter, Essen, alles innerhalb eines Radius von vierzig Kilometern. Zweitens: wir haben mit einem Hotelpartner in Blois ein festes Kontingent ausgehandelt, sodass wir im Mai und September immer Plätze haben, auch wenn dieselben Hotels auf dem freien Markt seit Wochen ausgebucht sind. Daran glauben wir: ein Paket existiert dann, wenn wir Mehrwert schaffen, den die Einzelbuchung nicht hat. Für das Loiretal sind das die Bündelung der Schloss-Tickets und die Hotel-Allokation zusammen.

Tag eins: Anfahrt und Chambord bei Sonnenuntergang

Frühe Abfahrt aus Deutschland. Über Aachen, Reims, Orléans nach Blois. Gegen halb drei am Nachmittag Check-in bei unserem Hotelpartner Anne de Bretagne in Blois, den wir gezielt für das 3-Tage-Paket wählen, weil er in Gehweite zu Schloss und Abend-Bistros liegt. Gegen 16 Uhr nach Chambord fahren, eine Viertelstunde. Chambord ist das größte der Loireschlösser, und zu dieser Tageszeit leert es sich. Wir empfehlen: der Fahrradverleih schließt um halb sieben, mieten Sie ein Rad für anderthalb Stunden und umrunden Sie das Schloss über die Jagdwald-Wege. Das Schloss selbst ist dann geschlossen, aber die Außenansicht im Abendlicht ist das, was Sie behalten werden. Einer der Gründe, warum wir Anreise und Chambord standardmäßig in unsere Empfehlung für Tag eins setzen, nicht erst Tag zwei.

Tag zwei: Chenonceau am Morgen, Weingüter am Nachmittag

Chenonceau ist unser Favorit, und deshalb steht es in beiden Paketen als Pflicht-Anker, nicht als optionaler Ausflug. Das Schloss überspannt mit sechs Bögen den Cher und hat die schönsten Gärten der gesamten Loire. Seien Sie um halb zehn dort, wenn es öffnet, und wieder draußen vor zwölf. Danach eine Viertelstunde Fahrt in die Vouvray-Weinregion zwischen Tours und Amboise. Der Weißwein hier (Chenin Blanc) wird unterschätzt: erfrischend, mineralisch, passend zur Loire-Küche. Das Weingut Domaine Huet bietet Führungen nach Vereinbarung. In unserem 4-Tage-Paket reservieren wir das im Voraus, einer der Gründe, warum die Erweiterung existiert, denn einzeln ist Huet oft zwei Wochen im Voraus ausgebucht. Unsere Redaktionsregel: ein Weingut pro Tag, nicht mehr.

Tag drei: Amboise und Leonardos Haus

Aus Blois eine halbe Stunde nach Amboise. Das Schloss selbst ist überschaubar, anderthalb Stunden. Die eigentliche Geschichte in Amboise ist Le Clos Lucé, das Haus, in dem Leonardo da Vinci seine letzten drei Jahre lebte (1516 bis 1519). Es ist kein typisches Museum, sondern eine arbeitende Werkstatt mit Rekonstruktionen seiner Erfindungen. Der Garten dahinter ist groß und interaktiv; planen Sie mindestens drei Stunden ein. Wir haben Clos Lucé in unserer 4-Tage-Variante standardmäßig mit Kombiticket eingebaut. Einzeln kostet das in der Hochsaison rund vierzig Minuten Wartezeit extra, mit unserer Bündelung nicht. Gegen halb fünf fahren wir zu den Caves Ambacia, einem Weinkeller in einer Troglodyten-Höhle, wo Tuffstein-Keller aus dem 17. Jahrhundert zur Verkostung umgebaut sind. Unser Amboise-Paket enthält diese Verkostung; einer der seltenen Orte, an denen Wein und Kultur direkt zusammenfallen.

Tag vier: noch ein Schloss, dann Heimreise

Tag vier ist in unserer 4-Tage-Struktur bewusst kürzer. Ein letztes Schloss nach Wahl; unser Favorit ist Cheverny, kleiner als Chambord, aber seit 1624 von derselben Familie bewohnt. Die Hundezwingerei mit achtzig Jagdhunden ist etwas, an das sich Kinder erinnern, aber auch Erwachsene länger zuschauen, als sie denken. Wir haben Cheverny nicht als Pflicht-Bestandteil ins Paket gesetzt, weil wir Reisenden an Tag vier gerne Freiheit lassen: eines der drei Schlösser im Kombiticket dürfen Sie selbst wählen. Gegen 13 Uhr ins Auto Richtung Norden, eine Pause bei Reims zum Essen.

Anfahrt: nicht über Paris

Viele fahren über Paris zur Loire. Davon raten wir seit Jahren ab: länger (durch den A86-Ring), voller und teurer wegen Maut. Die bessere Route, die wir in der Begrüßungsmappe mitliefern: über Aachen und Reims, A26 südlich bis Troyes, A5 westlich bis Orléans, A10 südlich bis Blois. Maut insgesamt rund 38 Euro einfache Strecke. Bei ruhigen Stunden sind das neun bis zehn Stunden Fahrt. Tanken Sie in Belgien oder Luxemburg vor der Grenze, das spart einige Cent pro Liter; in Frankreich erst wieder bei Orléans. Kleine Details, die das Wochenende ruhiger machen. Wir finden, dass solche Informationen zu einem Paket gehören, nicht zu einer Eigenrecherche.

Hotel: klassisch oder Boutique?

Zwei Schulen, und unsere beiden Pakete decken beide ab. Klassisch: Schlosshotels wie Domaine de Beauvois oder Château de Pray, mit schöner Atmosphäre, oft eigenes Restaurant, im gehobenen Segment. Wir koppeln sie an unsere 4-Tage-Erweiterung. Boutique: kleinere Stadthotels in Blois oder Amboise wie Le Manoir Les Minimes, günstiger, ohne Restaurant, aber zentral. Das ist unsere 3-Tage-Standardvariante. Unser fester Rat, den wir auch in der Paketbeschreibung mitgeben: eine Nacht in einem Schlosshotel als Erlebnis, zwei Nächte in einem Stadthotel für die Lage. Diese Kombination bauen wir in der 4-Tage-Variante automatisch. Für Weinliebhaber empfehlen wir gezielt das Château de Pray, da es einen eigenen kleinen Weinberg hat.

Was bringt das Paket eigentlich

Drei konkrete Dinge, mit denen wir uns als Paket-Veranstalter von Booking-plus-Google unterscheiden. Erstens: Schloss-Kombiticket. Wir besorgen die Sammelkarte, mit der Sie vier Prozent Rabatt auf den Gesamtpreis erhalten und, wichtiger, ein garantiertes Zeitfenster für Chenonceau in der Hochsaison. Zweitens: Hotel-Allokation. Unser Partner Anne de Bretagne in Blois und das Château de Pray bei Amboise halten Zimmer für uns frei, auch wenn der freie Markt schon ausgebucht ist. Drittens: Weingut-Reservierungen. Bei Domaine Huet und in den Caves Ambacia regeln wir den Termin mit der Buchung. Wer alles selbst organisieren möchte, ist gut bedient: dann ist dieses Paket nicht für Sie gedacht, und das sagen wir lieber ehrlich.

Welches unserer beiden Loiretal-Pakete passt zu Ihnen?

Wir bieten zwei Varianten, die für unterschiedliche Reisende konzipiert sind. Für die erste Loire-Reise: unsere 3-Tage-Schlossroute (Chambord, Chenonceau und Amboise, zwei Hotelnächte in Blois). Das ist der komplette Must-have-Einstieg. Wer schon einmal an der Loire war oder als Weinliebhaber dorthin will: die 4-Tage-Erweiterung mit einer Schlosshotel-Nacht und der Vouvray-Region. Was wir nicht anbieten: Busreisen oder Flüge. Die Loire braucht Ihr eigenes Auto und Ihr eigenes Tempo. Unten finden Sie die Pakete, um die es in diesem Artikel geht.

Pakketten die hierbij passen

Beleef Amboise met wijnproeverij bij Caves Ambacia→Kasteelervaring in Frankrijk | Hotel naar keuze voor 2 personen→Kasteelervaring in Nederland | Hotel naar keuze voor 2 personen→
Bram

Over Bram

Bram schrijft voor de Favotrip-redactie over stedentrips, voornamelijk auto-bereikbare bestemmingen in Duitsland, België en Frankrijk. Specialiteit: parkeren, eten, en weten welk hotel je beter overslaat. Houdt van praktische tips boven uitgebreid proza.

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